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National

Greuther Fürth für Julius-Hirsch-Preis nominiert

Autor: Robin Schwitzer Veröffentlicht: 27. Januar 2015
Quelle: imago

Die SpVgg Greuther Fürth wurde für ihr Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung vom Deutschen Fußball Bund für den Julius-Hirsch-Preis 2014 nominiert.

„Die SpVgg Greuther Fürth steht für Respekt und Toleranz und positioniert sich seit Langem aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung“ , heißt es auf der Website der Kleeblätter.

Der DFB ehrt mit dem Preis Personen und Organisationen, die sich für Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit einsetzen. Die Kleeblätter wurden nun für ihr Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung für den Julius-Hirsch-Preis nominiert.

Diese besondere Auszeichnung ist ein Andenken an den siebenfachen jüdischen deutschen Nationalspieler Julius Hirsch, der die SpVgg 1914 zur ersten Deutschen Meisterschaft führte. 1943 wurde Hirsch nach Ausschwitz deportiert und ermordet.

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„Diese Nominierung ist eine schöne Anerkennung unseres Engagements, jedoch sind Preise nicht der Antrieb unserer Bemühungen. Wir wollen möglichst viele Menschen für diese Themen sensibilisieren und senden die unmissverständliche Botschaft, dass wir Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Ausgrenzung in unserem Stadion, aber auch in unserer Stadt und Region nicht tolerieren werden“ so Nicolas Heckel, Leiter des Fürther Fanwesens.

Des Weiteren wollen die Fürther dieses Engagement in den kommenden Wochen und Monaten verstärken und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie der „Allianz gegen Rechtsextremismus“ weiter ausbauen.

 

rs