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National

Giasinga Buam ziehen Konsequenzen aus Zaunfahnenverlust

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 26. Juli 2016
Quelle: Giasinga Buam

Mit den Worten „Aus is und gar is, und schad is, dass’s wahr is“ haben die Giasinga Buam, Ultras des TSV 1860 München, gestern die Auflösung der eigenen Gruppe nach acht Jahren bekanntgegeben.

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Damit ziehen sie die Konsequenzen aus dem Verlust zweier wichtiger Zaunfahnen an Fans des FC Bayern München nach dem Testspiel gegen Borussia Dortmund. Auf ihrer Website erklärt die Gruppe, dass sie sich nach dem Vorfall zu diesem Schritt gezwungen sehe. Es gilt als ungeschriebenes Ultra-Gesetz, dass mit dem Verlust der Zaunfahne die Auflösung der eigenen Gruppe einhergeht.

Mit den Giasinga Buam löst sich nach der Cosa Nostra bereits die zweite große Ultragruppe der Löwen in kurzer Zeit auf. Derzeit steht die Fanszene ohne führende Gruppe da. Ob und wie der Support in der neuen Saison organisiert wird, ist aktuell völlig offen.

Es dürfte jedoch nicht unwahrscheinlich sein, dass nach einer gewissen Findungsphase eine neue Gruppe aus bereits vorhandenen Personen entsteht. Denn auch die Giasinga Buam kündigen in ihrer Erklärung an, dass sie ihrem Verein „auch in Zukunft verbunden bleiben“ und für ihre „Überzeugungen einstehen werden.“