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National

„Geringe Schuld“: Verfahren wegen „FCK CPS“-Shirt eingestellt

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 11. September 2014
Quelle: imago

Wie die Rot-Weiße Hilfe Kaiserslautern berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Karlsruhe das Verfahren gegen einen Fan wegen Beleidigung durch das Tragen eines T-Shirts mit der Aufschrift „FCKCPS“ ohne Auflagen eingestellt. Dem Beschuldigten wurde vorgeworfen, Beamte der Bundespolizei bei der Begegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern mit dem Kleidungsstück beleidigt zu haben.

Die Rot-Weiße Hilfe bezweifelt jedoch, dass wirklich die geringe Schuld ursächlich für die Einstellung des Verfahrens war. Vielmehr sei zu vermuten, dass die Staatsanwaltschaft selbst Zweifel daran hege, dass der Beschuldigte den Tatbestand der Beleidigung tatsächlich erfüllt habe.

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Dennoch rät die Rot-Weiße Hilfe weiterhin davon ab, Kleidung mit der Aufschrift „FCK CPS“, „ACAB“ oder “1312” zu tragen: „Ihr könnt euch dadurch viel Geld, Ärger am Spieltag und insbesondere eine Anzeige ersparen. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich lediglich um eine positive Tendenz und keine ständige Rechtsprechung handelt. Eine Verurteilung in anderen Fällen ist weiterhin möglich!“

Fanzeit hat mit Rechtsanwalt Matthias Düllberg über die komplizierte Rechtslage beim Tragen von T-Shirts mit der Aufschrift „ACAB“ oder „1312“ gesprochen.

 

ak