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National

Geldstrafe und Teilausschluss auf Bewährung

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 10. April 2014
Quelle: imago

Das hat ja nicht lange auf sich warten lassen: Der 1. FC Nürnberg ist für die Pyroshow im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart und drei weitere Vorkommnisse zu einer Geldstrafe und einem Teilausschluss seiner Zuschauer verurteilt worden. Letzteres allerdings vorerst nur auf Bewährung.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den Bundesligisten im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen Zuschauer-Vorkommnissen in zwei Spielen der laufenden Saison zu einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro verurteilt. Darüber hinaus muss Nürnberg ein Meisterschaftsheimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen und dabei die Stehplatzbereiche der Blöcke 7, 9 und 11 im Unterrang der Nordkurve schließen.

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Die Vollstreckung dieser Maßnahme wird für elf Monate zur Bewährung ausgesetzt. Das heißt, dass der Teilausschluss der Zuschauer nur dann erfolgt, wenn es innerhalb der Bewährungszeit zu einem schwerwiegenden Wiederholungsfall kommt.

Während des Bundesligaheimspiels gegen Eintracht Braunschweig am 22. Februar 2014 hatten Nürnberger Zuschauer bei einem Eckball der Gäste Feuerzeuge in den Innenraum geworfen. Darüber hinaus war vor Anpfiff des Bundesligaheimspiels gegen den VfB Stuttgart am 26. März 2014 in den Nürnberger Zuschauerblöcken 7, 9 und 11 eine Vielzahl an Bengalischen Feuern abgebrannt worden. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

Es ist bereits die dritte Geldstrafe für den FCN in der laufenden Saison. Insgesamt musste der Club damit bereits 113.000 Euro berappen. Der Verein hat bei dieser Gelegenheit daher erneut an seine Zuschauer appelliert: „Der 1. FC Nürnberg missbilligt derart unsportliches Verhalten und erwartet, dass alle Stadionbesucher die bestehenden Regeln respektieren und beachten.“