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National

Geisterspiel mit Ausnahmen für KSC

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 10. Mai 2017
Quelle: imago

Mit einer drastischen Strafe hat das DFB-Sportgericht den Karlsruher SC für die Vorfälle beim Derby in Stuttgart sanktioniert.

So muss der Verein das kommende Heimspiel gegen Dynamo Dresden (Sonntag, 15:30 Uhr) unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Von der Geisterspiel-Regelung ausgenommen sind Dauerkarteninhaber für Sitzplätze (nicht jedoch in den Bereichen B1 und B2), maximal 2.400 Gästefans aus Dresden sowie VIP-Karteninhaber und Rollstuhlfahrer. Von der Strafe betroffen sein dürften somit auch einige Dresdner Fans, die sich mit Karten für den Heimbereich eingedeckt haben.

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„Die Vorfälle in Stuttgart waren von Umfang und Schwere so außergewöhnlich, dass auch die Sanktion eine außergewöhnliche sein muss“, so Hans E. Lorenz, der die Verhandlung leitet. „Es ist im Interesse des Wettbewerbs, dass die Strafe noch in dieser Saison vollstreckt werden kann.“

„Wieder einmal müssen wir als Verein aufgrund eines krassen Fehlverhaltens Einzelner, die wir nicht als Fans akzeptieren, finanzielle Einbußen hinnehmen“, erklären KSC-Präsident Ingo Wellenreuther und die beiden Vizepräsidenten Günter Pilarsky und Holger Siegmund-Schultze. „Wir bedauern es außerdem sehr, dass nun viele unserer treuen und friedfertigen Anhänger in den Stehplatzbereichen ebenso unter den Folgen der für den Verein und für alle echten KSC-Fans beschämenden illegalen Vorkommnisse leiden müssen.“

Beim Derby in Stuttgart hatten KSC-Fans wiederholt Pyrotechnik abgebrannt und teilweise auch auf das Spielfeld geschossen. Wegen Böller- und Becherwürfen beim Spiel in Nürnberg muss der Verein darüber hinaus eine Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro zahlen.

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