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National

„Fußballrowdies, Krawallmacher und Gewalttäter haben keinen Platz in unseren Stadien“

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 10. September 2014
Quelle: imago

Ein 22-jähriger Fan des FC Bayern München ist wegen Landfriedensbruchs beim Derby gegen den 1. FC Nürnberg im April 2013 vom Amtsgericht München zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt das und fordert die konsequente Bestrafung von Gewalttätern. 

In einer Pressemitteilung des bayrischen Innenministeriums lässt sich Herrmann wie folgt zitieren: „Jeder Gewalttäter muss mit der ganzen Härte des Gesetzes rechnen! Wer meint, anderen das Fußballvergnügen mit Randale und Gewalt vermiesen zu müssen, muss unmissverständlich die rote Karte bekommen. Fußballrowdies, Krawallmacher und Gewalttäter haben keinen Platz in unseren Stadien. Wer nicht einsichtig ist, wird ausgeschlossen und bestraft. Alle Fußballfans sollen ein friedliches Fußballerlebnis haben, das gilt sowohl in den Stadien als auch bei der An- und Abreise.“

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Wiederholt appellierte Herrmann an alle Clubs und alle Fußballfans, sich von Gewalttätern zu distanzieren. Die Staatsanwaltschaft sprach im Zusammenhang mit den Ausschreitungen im April vergangenen Jahres am Fröttmaninger Stadion von bürgerkriegsähnlichen Zuständen und einem der größten Fälle von Landfriedensbruch.

fn