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National

FCK muss für Anti-RB-Plakate zahlen

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 06. Juli 2016
Quelle: imago

Das Sportgericht des DFB hat den 1. FC Kaiserslautern wegen dreier Fälle eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 22.000 Euro belegt.

Bis zu 8000 Euro davon kann der Verein für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Dezember 2016 nachzuweisen wäre.

Darüber hinaus verlängerte das Sportgericht die Bewährungszeit des bereits am 8. Februar 2016 gegen den 1. FC Kaiserslautern auf Bewährung verhängten Teilausschlusses der Öffentlichkeit für ein Zweitliga-Heimspiel um ein halbes Jahr bis zum 30. Juni 2017. Die ursprüngliche Bewährungszeit wäre Ende des Jahres abgelaufen.

Grund für das Urteil sind unter anderem Banner und Plakate, die FCK-Fans beim Heimspiel gegen RB Leipzig präsentierten und sich gegen RB sowie den Ex-Lauterer Willi Orban richteten.

Darüber hinaus musste das Derby gegen den Karlsruher SC in der 71. Minute für etwa eine halbe Minute unterbrochen werden, weil ein Kaiserslauterer Zuschauer auf das Spielfeld gelaufen war. Ferner war in der ersten Halbzeit Bier aus dem Zuschauerbereich in Richtung mehrerer Spieler geschüttet worden.

Gegen das Urteil des Einzelrichters kann der Verein binnen 24 Stunden Einspruch einlegen und eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen.