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National

FC St. Pauli fordert Neuverteilung der TV-Gelder

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 23. November 2015
Quelle: imago

Der FC St. Pauli sorgt mit einem brisanten Antrag an die DFL derzeit für Diskussionen.

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Wie der kicker berichtet, hat der Zweitligist bei der DFL einen Antrag gestellt, Vereine, die sich durch eine Ausnahmegenehmigung nicht an die „50+1“-Regel halten müssen, von der Verteilung der Einnahmen aus der Vermarktung von Spielen auszuschließen. Dies würde derzeit die Klubs VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen, 1899 Hoffenheim und ab 2017 möglicherweise auch Hannover 96 betreffen. Dann kann Martin Kind mehr als 50 Prozent der Stimmanteile übernehmen, weil er den Verein dann mehr als 20 Jahre lang unterstützt hat.

Die betroffenen Vereine äußerten laut kicker gegenüber der DFL bereits ihren Unmut. Mit dem Antrag erkläre St. Pauli die Aufkündigung der Solidargemeinschaft in der Bundesliga und in der 2. Bundesliga, heißt es in einem Schreiben der Klubs, das die DFL an alle Bundesliga-Vereine weiterleitete.