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National

Fanverband Hoffenheim fordert Materialverbote für Gladbach-Fans

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 03. November 2017
Quelle: imago

Nachdem Fans von Borussia Mönchengladbach beim Spiel in Hoffenheim ein Banner gegen TSG-Mäzen Dietmar Hopp zeigten, fordert der Fanverband „Supporters Hoffenheim“ bei künftigen Partien in Sinsheim ein Verbot jeglicher Fanutensilien für Gladbacher Anhänger. Die Fans des 1. FC Köln kündigen vor ihrem Spiel gegen die TSG derweil ebenfalls erneute Proteste an. 

„Und ihr? Huren eines Fußballmörders“, hatten die Gladbach-Fans im Rahmen einer Choreo im Gästeblock verlauten lassen. In einer Stellungnahme auf seiner Homepage verurteilt der Fanverband Supporters Hoffenheim die „menschenunwürdige Aktion“ der Gladbacher „aufs Schärfste“.

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Schließlich sei doch auch die Gladbacher Borussia mittlerweile längst ein Teil des modernen Fußballs, so der Fanverband Hoffenheim. „Liebe Traditionsfans: im Gegensatz zu diesen Tatsachen ist Dietmar Hopp ein Eigengewächs der TSG und wir sind stolz auf ihn. Jeder von Euch wäre froh, einen solchen Mann in seinem Verein zu haben“, behaupten die TSG-Anhänger.

Damit es künftig nicht noch einmal zu ähnlichen Schmähungen kommt, fordern die Hoffenheim-Fans, dass den Gladbach-Fans bei der nächsten Begegnung in Sinsheim lediglich die Mitnahme von Trikots und Schals gestattet ist. Zudem hofft der Fanverband, dass „die Verantwortlichen ihre gerechte Strafe erhalten (einige sind ja auf den Bildern zu erkennen) und entsprechende Sanktionen verhängt werden.“

Zu den nächsten Protesten könnte es jedoch bereits am Sonntag kommen, wenn die TSG Hoffenheim beim 1. FC Köln zu Gast ist. Auf ihrer Website stellt die Südkurve Köln klar: „Über die Strukturen dieses Kunstproduktes und die Gründe für unsere Ablehnung haben wir hinlänglich informiert. Diese Ablehnung wird in der Südkurve und im Sinsheimer Gästeblock auch immer lautstark kundgetan. Teilweise werden solche Diffamierungen auch auf Transparenten und Fahnen zum Ausdruck gebracht.“

Beim letzten Aufeinandertreffen in Köln hatten Köln Dietmar auf Plakaten und mit Gesängen beleidigt. Die Vorfälle hatten damals für viel Aufsehen gesorgt.