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International

Fans von Beitar Jerusalem sorgen für Eklat

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 17. Juli 2015
Quelle: imago

Einige Anhänger des israelischen Klubs Beitar Jerusalem haben sich während der EL-Quali im belgischen Charleroi unsportlich verhalten. Die Konsequenzen sind weitreichend.

Bei der 1:5-Niederlage gegen Sporting Cherleroi sorgten Anhänger der Gäste für eine Spielunterbrechung. Pyrotechnik wurde gezündet, allerdings wurden auch Rauchbomben auf das Spielfeld geworfen, außerdem wurde der Torhüter der Belgier von einem Gegenstand getroffen. Auch sollen rassistische Parolen gerufen worden sein. Angeblich habe es zuvor antisemitische Äußerungen der Heimfans gegeben.

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Die UEFA ermittelt, eine weitreichende Konsequenz zeichnet sich jedoch schon ab: Klub-Besitzer Eli Tabib kündigte seinen Rückzug an: „Ich bin beschämt und geschockt von dem Verhalten einiger Fans. Die ganze Welt hat diesen Horror gesehen, den eine radikale Gruppe ausgeführt hat. Dies sind keine echten Beitar-Fans in meinen Augen. Der heutige Abend markiert den Endpunkt meiner Rolle im israelischen Fußball, und insbesondere bei Beitar Jerusalem.“

Relativ viele Anhänger des Klubs sind offen rechtsextrem und rassistisch und machten auch mit Übergriffen auf sich aufmerksam. Der Klub weigert sich seit seiner Gründung, arabische Spieler in die Mannschaft aufzunehmen.