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Fanprojekt Kaiserslautern bezieht neue Räumlichkeiten

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 19. Dezember 2014
Quelle: imago

Das Fanprojekt Kaiserslautern steckte zuletzt in argen Schwierigkeiten, zwischenzeitlich drohte sogar das Aus. Unter anderem waren die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten viel zu klein. Doch zumindest dieses Problem ist nun gelöst.

Wie die Stadt Kaiserslautern in einer Pressemitteilung erklärt, soll das Fanprojekt künftig die ehemalige Kartoffelhalle am Kniebrech beziehen. Einst wurden in dieser Halle die Baader-Meinhof-Prozesse in den 1970er Jahren geführt. Heute dient sie als städtische Lagerfläche.

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Nun will die Stadt Kaiserslautern dem Fanprojekt die Räumlichkeiten mietfrei zur Verfügung stellen. „Wir haben wirklich fieberhaft nach passenden Räumlichkeiten gesucht, um das Fanprojekt bei seiner Arbeit zu unterstützen. Das war uns ein wichtiges aber bei weitem nicht so einfaches Anliegen. Räume mit über 200 bis 300 Quadratmetern Nutzfläche haben wir schlicht und ergreifend nicht viele“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel.

Bis die Fläche der Lagerhalle jedoch vollends von den Fans genutzt werden kann, steht noch einiges an Arbeit ins Haus. In einem ersten Schritt soll zunächst eine Teilflächennutzung ermöglicht werden. Ab Januar sollen so etwa 130 Quadratmeter Nutzfläche entstehen, während die alten Räumlichkeiten des Fanprojekts in der Pariser Straße vorerst weiter genutzt werden. Später soll dann die komplette 760 Quadratmeter große Lagerfläche der Halle zur Verfügung stehen. Die Fans werden dazu in der nächsten Zeit ihren Teil beitragen und dabei helfen, die Lagergegenstände umzuräumen und dabei die in die Jahre gekommene Halle für ihre Belange herzurichten. „Das ist quasi ein Projekt im Projekt. Die Jugendlichen freuen sich auf diese Aufgabe und haben schon tolle Ideen, wie sie sich einbringen können“, so Jörg Rodenbüsch, Bereichsleiter des AWO-Fanprojekt.

Das Fanprojekt Kaiserslautern freut sich derweil riesig über den Erfolg und bedankt sich auf seiner Facebook-Seite besonders bei den engagierten Mitgliedern der Ultragruppen Frenetic Youth, Generation Luzifer ’98 und Pfalz Inferno.

fn