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National

Fanprojekt kritisiert Bremer Polizei

Autor: Zienau Veröffentlicht: 10. Februar 2015
Quelle: imago

Auf ihrer Website wirft das Fanprojekt Bremen der Polizei vor, eine Atmosphäre der Angst und des Unbehagens zu erzeugen, anstatt für einen reibungslosen Ablauf der Spiele zu sorgen. Gleichzeitig würden falsche Schritte zu Krisenbewältigung getroffen.

Das Verhältnis von Polizei und Fans ist nicht immer einfach. In Bremen haben Fans festgestellt, dass ihnen von der Polizei oftmals mehr zugetraut und zugemutet wird als in anderen Städten. Das äußere sich in der übertriebenen Mannschaftsstärke, mit der die Beamten vor Ort seien, sowie in verstärkten Kontrollen und Einschränkungen, die den Situationen meist nicht angemessen seien.

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Auch das allgemeine Vorgehen der Polizei sei nicht fehlerfrei, so der Vorwurf des Bremer Fanprojekts. Gerade bei der Trennung von sogenannten „Problemfans“ sei den Beamten im letzten Heimspiel gegen Stuttgart ein Lapsus unterlaufen. Anstatt, wie sonst üblich den Bus mit den angereisten Auswärtsfans direkt zum Gästeblock zu leiten, habe die Polizei sie an der Ostkurve vorbei geführt, woraufhin es zu vereinzelten Konfrontationen gekommen sei.

Auch sei dem Fanprojekt aufgefallen, dass die Bremer Fans bei Polizeibeamten anderer Städte einen tadellosen Ruf besäßen, von der Bremer Polizei jedoch zunehmend kriminalisiert werden würden.

Das Schreiben endet mit der Bitte an die Polizei wieder zu einer vernünftigen Strategie zurück zu finden, um die Fußballspiele im Weserstadion nicht eskalieren zu lassen.

Den kompletten Aufruf findet ihr hier.