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Fan-Hilfe Mönchengladbach erhebt Vorwürfe gegen die Polizei

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 10. April 2017
Quelle: imago

„Weitestgehend friedlich“ lief das rheinische Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach aus Sicht der Polizei ab. Die Fan-Hilfe Mönchengladbach berichtet dennoch von einigen „negativen Ereignissen“. 

So kam es auf der Hinfahrt am Mönchengladbacher Hauptbahnhof zu Verzögerungen, weil die Polizei rund 1200 Personen nach Pyrotechnik und Glasflaschen kontrollierte. Weil ein Entlastungszug bereits die volle Kapazität erreicht hätte, verweigerten Polizisten einer weiteren Gruppe von Gladbachern den Zugang zum Hauptbhanhof. Hierbei kam es nach Angaben der Fan-Hilfe zu Tumulten, „bei denen die Polizei wahllos Schlagstöcke und Pfefferspray gegen zurückgebliebene Fans einsetzte.“

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Auf dem Rückweg habe es dann erneut Probleme gegeben, „als Polizisten die Treppen im Bahnhof Ehrenfeld künstlich und unnötig verengten, was zu schlimmen Quetschszenen und erneut auch zu Tumulten führte.“ In den kommenden Tagen will sich die Fan-Hilfe noch-einmal ausführlich zum Einsatz der Polizei äußern.

Im Stadion selbst zündeten Mönchengladbacher Ultras zu Beginn des Spiels zahlreiche Bengalos: