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National

„Es war versuchter Totschlag“

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 18. Juni 2014
Quelle: imago

Er ist eines der prominentesten Gesichter der jungen RB-Leipzig-Fangemeinde, aber er wird als solches künftig wohl nicht mehr in Erscheinung treten. Weil Leipzigs Vortrommler „Mocke“ nach der Aufstiegsfeier seines Vereins mit einem Ziegelstein angegriffen und ausgeraubt wurde, hat er sich nun offenbar dazu entschieden, nicht mehr ins Stadion zu gehen.

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Das legt zumindest ein Facebook-Post nahe, der am Mittwoch aufgetaucht ist und aus der Feder des Leipzig-Fans stammen soll. Darin heißt es: „Die Bilder in meinem Kopf werde ich nicht los, denn es war in meinen Augen schon ein versuchter Totschlag. Und auch die Gesichter von meiner Familie voller Angst hängen tief in mir. Es fällt mir schwer, das hier zu schreiben, aber ich werde nicht mehr zum Fußball gehen. Jetzt werden viele sagen: ‚Lass Dich nicht unterkriegen, wir sind für Dich da‘ oder auch anderes. Ich bin froh, dass ich noch lebe und meine Frau und meine Kinder mich in den Arm nehmen können.“

Nach dem Überfall ist bereits ein Bild im Netz aufgetaucht, das die Schäden des Opfers zeigen soll. Abschließend bittet „Mocke“ in seinem Schreiben darum, seine Entscheidung zu respektieren. Es klingt nicht so, als wolle er sich das noch einmal überlegen…