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National

„Eiserne Hilfe“ vermeldet Erfolge

Autor: Kim Heeß Veröffentlicht: 15. Januar 2015
Quelle: imago

Die Fanhilfe von Union Berlin veröffentlicht zwei aktuelle juristische Erfolge, die im Zuge der Untersuchungen Straffreiheit für die Unioner bedeuteten.

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Ein Fan von Union wurde beschuldigt, gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen zu haben. Er soll „anlässlich einer Auswärtsfahrt aus einem in den Bahnhof einfahrenden Zug eine gezündete Leuchtfackel herausgeworfen“ haben, heißt es auf der Homepage der Fanhilfe. Die Polizei filmte die Ankunft der Berliner Fans und nahm folglich den verdächtigen Unioner fest. Durch die Akteneinsicht des eingeschalteten Anwalts konnte jedoch aufgezeigt werden, dass in den Videos der Polizei klar zu erkennen sei, dass der Beschuldigte nicht der eigentliche Täter war. Der Fan bleibt folglich straffrei, die Kosten für die Verhandlung übernahm die Eiserne Hilfe.

Ein weiterer Anhänger kam durch die juristische Hilfe straffrei davon: Er wurde seinerseits beschuldigt, einen Fan „der ausweislich eines getragenen Schals und eines Pullovers als Anhänger von Hertha BSC erkennbar war, genötigt zu haben, das Stadion zu verlassen, bzw. ihm gegenüber selber körperlich aktiv geworden zu sein“. Während der Verhandlungen kam auch der angeblich Geschädigte zu einer Aussage, in der er wiederum den angeblichen Täter nicht identifizieren konnte. Das Verfahren wurde eingestellt, der Unioner bleibt ebenfalls straffrei, muss jedoch die Kosten seines Anwalts selbst tragen. Auch hier unterstütze ihn die Eiserne Hilfe.

kh