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National

Eintracht-Fans kämpfen für Erhalt der Tradition

Autor: Mirko Lorenz Veröffentlicht: 24. April 2015
Quelle: imago

Unter dem Motto: „Für den Erhalt unserer Eintracht!“ sorgten die Braunschweiger Fans im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt für Furore. Ziel sind Traditionen zu bewahren und verbesserte Rahmenbedingungen für die Fans zu schaffen.

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Auch wenn der Verein sich sportlich wie finanziell in solidem Fahrwasser schippert, brennt den Fans dennoch vieles unter den Nägeln. Die Wünsche betreffen vielfach die Infrastruktur des Stadions. Es soll auch außerhalb der Spieltage als Begegnungsstätte zugänglich sein und einige Werbemaßnahmen im Idealfall abgeschafft werden. Des weiteren sollen die Bauabnahme am Fanhaus forciert werden und es sollte für Fans mit Stadionverbot am Spieltag geöffnet sein.

Kürzlich gab es dazu nun ein Treffen zwischen Verein und der Faninitiative. Nahezu alle Kritikpunkte konnten diskutiert werden, für viele wurde ein Lösungsweg vereinbart. Die wichtigsten Ergebnisse fasste der FanRat auf seiner Webseite zusammen:

  • Errichtung eines neuen Zauns am B-Platz, sofern es eine Möglichkeit zur Verwendung des aktuellen Zauns findet
  • Die tägliche Öffnung des Stadions wird weiterhin mit der Stadthallen GmbH diskutiert. Eine Öffnung des Trainingsplatzes bei öffentlichen Trainings wird sichergestellt.
  • Über die Darstellung der Werbebanden wird weiter offen diskutiert, der Verein überlegt Maßnahmen um den Fans entgegenzukommen.
  • Die Bauabnahme für das FanHaus steht kurz bevor, alle notwendigen Dokumente wurden beim Bauamt eingereicht. Zunächst müssen jedoch die Sturmschäden beseitigt werden.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Fans und Verein soll allgemein intensiviert werden.

Insgesamt war man auf beiden Seiten sehr zufrieden und möchte auch in Zukunft regelmäßige Treffen vereinbaren, um möglichen Problemen bereits in ihrer Entstehung beseitigen zu können. „Es ist lobenswert, dass Eintracht derart offen auf die Fans zugegangen ist und die vorgetragenen Probleme ernst nimmt“, sagt der FanRat-Vorsitzende Robin Koppelmann.