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National

Ein Zeichen für den Erhalt der Fankultur

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 10. April 2015
Quelle: imago

Am Sonntag trifft der 1. FC Köln auf die TSG 1899 Hoffenheim. Bevor die Begegnung in Müngersdorf angepfiffen wird, planen die Fans und Ultras der Hausherren einen erneuten Protestmarsch.

Bereits Ende 2012 beteiligten sich 2000 FC-Fans an der ersten Demonstration unter dem Motto „Zum Erhalt der Fankultur“. Am kommenden Wochenende soll das Bündnis erneut für den Erhalt der Fankultur aufleben, um ein Zeichen zu setzen: „Für den Erhalt von unangepassten, unabhängigen und farbenfrohen Kurven!“ Die Forderungen seien dieselben wie beim ersten Protestmarsch, jedoch seien diese um zwei Punkte ergänzt worden.

 

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Der erste Punkt lautet „Fußball als Volkssport erhalten!“ Die Fans kritisieren die Einmischung von Großkonzernen in den Profisport: „Wir stehen für einen Fußball ein der auf dem Platz und den Rängen gelebt und nicht von profitorientierten Großkonzernen oder Milliardären gesteuert wird“, heißt es auf der Website der Kölner Ultra-Gruppe „Coloniacs“.

Der zweite Punkt richtet sich durchaus auch gegen den 1. FC Köln: „Fußball braucht keine Verbands- und Kollektivstrafen gegen seine Fans!“ Sportgerichte sollten sich aus den Fankurven raushalten: „Wir stehen für eine freie Entfaltung der Fankultur ein!“

Daher werden die FC-Anhänger dazu aufgerufen zu verdeutlichen, wie farbenfroh Fankultur sein kann: „Zeigt erneut dass ihr bereit seid die positiven Elemente einer schützenswerten aber unangepassten Fankultur mit einem kreativen Protest zu verbinden! Euren Ideen sind auch diesmal keine Grenzen gesetzt.“