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National

Ein Bechergate für die Winterpause

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 13. Januar 2015
Quelle: imago

Es läuft nicht rund für Borussia Dortmund. Die treuen Fans müssen in dieser Saison mit Verletzungspech und sportlichen Misserfolgen zurecht kommen. Doch es kommt noch dicker. Ein neuerlicher Rückschlag trifft die belastete Anhängerschaft dort, wo man es nicht erwartet hätte: Beim Knobeln.

Als Jens Scholz sein Paket öffnete staunte er nicht schlecht. Auf seinem neuen Knobelbecher war nicht das bestellte und erwartete Borussenlogo aufgedruckt. Stattdessen prangte dort das Wappen der Gelsenkirchener Konkurrenz. Ein Schock, wie er der WAZ berichtete: „Mein Bruder hatte das Spiel für mich bei Amazon bestellt. Beim Auspacken im Familienkreis traf uns dann der Schlag.“

Fehler können passieren. Hätte der Becher die Insignien von Greuther Fürth oder Eintracht Braunschweig getragen, hätte man sich nichts dabei gedacht. Dass gerade der größte und älteste Rivale auf dem Becher vertreten ist, macht die Sache jedoch pikant und ziemlich peinlich für den Hersteller. Nach  #Toastergate ist es schon der zweite Vorfall innerhalb kurzer Zeit. Damals hatte ein Toaster im Borussendesign das Kürzel des FC Bayern auf die Toasts gebrannt. Der Hersteller der Knobelbecher, die Sportverlag GmbH, erklärte im Interview mit der WAZ, dass es sich entweder um menschliches Versagen oder einen bösen Streich handeln könne. Natürlich würde umgehend ein komplettes Knobel-Set an Jens Scholz geschickt werden. Das Kind ist jedoch schon in den Brunnen gefallen, #Bechergate ist geboren. Doch manchen ist die Lust auf Spott schon vergangen:  

 

mz