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National

Dynamo kritisiert Behörden und eigene Fans

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 18. April 2016
Quelle: imago

Nach den Vorkommnissen rund um den Aufstieg der SG Dynamo Dresden beim 1. FC Magdeburg am Samstag kündigt der frischgebackene Zweitliga-Aufsteiger eine Aufarbeitung der Vorfälle an. 

Dabei kritisiert der Verein in einer Stellungnahme sowohl Teile der eigenen Anhängerschaft als auch die verantwortlichen Sicherheitsbehörden: „Neben der großen Zahl friedlicher Dynamo-Anhänger gab es erneut jene, die nicht angereist waren, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Diese Gruppe, diese Minderheit, hat den dynamischen Festtag schon vor Anpfiff beschmutzt“, schreibt der Klub auf seiner Facebook-Seite. Zu den ersten Eindrücken zähle aber auch, „dass ein Teil der Sicherheitsträger nicht deeskalierend agierte, sondern mit der Situation überfordert war und schließlich hunderten friedlichen Fans mit gültigen Eintrittskarten den Zugang zum Stadion verwehrte.“

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Weil es vor dem Einlass am Gästeblock zu Auseinandersetzungen zwischen Dynamo-Fans und der Polizei gekommen war, verwehrte der 1. FC Magdeburg rund 700 Anhängern aus Dresden den Zutritt zum Stadion. Der FCM rechtfertigte diese Maßnahme unter anderem damit, dass Dynamo-Fans versucht hätte unter Gewaltanwendung ohne gültige Eintrittskarte ins Stadion zu gelangen.

Darüber hinaus verurteilt Dynamo das Verhalten einiger Fans bei der Rückkehr der Mannschaft nach Dresden und der anschießenden Feier im eigenen Stadion: „Als die Aufsteiger in Dresden eintrafen, wurde eine bis dahin rauschende und stimmungsvolle Aufstiegsfeier binnen Minuten von einer Horde vermummter, gewaltbereiter, selbstherrlicher und asozialer Hohlköpfe – anders kann man sie nicht nennen – zerstört. Tausende Dynamo-Fans, die stundenlang fröhlich feiernd ausgeharrt hatten, um ihren Helden einen warmen, dynamischen Empfang zu bereiten, wurden um dieses Erlebnis betrogen.“