Anzeige

National

Dynamo-Fans stürmen Oberrang in Duisburg

Autor: Sören Stephan Veröffentlicht: 26. Oktober 2014
Quelle: imago

Bei der Partie zwischen dem MSV Duisburg und Dynamo Dresden am Samstag haben laut Polizeiinformationen rund 100 Dynamo-Fans Auseinandersetzungen mit MSV-Fans gesucht, nachdem sie durch ein Tor in der Oberrang gelangt sind.

Nach Informationen von „liga3-online.de„, kam es rund eine Stunde vor dem Anpfiff des Spiels zwischen Duisburg und Dresden zu besagten Szenen auf der Tribüne. Rund 100 Dynamo-Fans liefen dort in Richtung der Duisburger. Dabei wurde laut Polizeiangaben auch ein Bengalo geworfen.

Die Polizei beschrieb das Aufeinandertreffen der Fans folgendermaßen: „Nach einer kurzen körperlichen Auseinandersetzung der beiden Fanlager, konnte die Polizei die Dresdener aufhalten. Sowohl die Gäste als auch die beteiligten Duisburger sind von den Einsatzkräften in ihre jeweiligen Blöcke begleitet worden.“

Die Aktion kann in folgenden beiden Videos gesehen werden:

 

Anzeige

.

 

 

Die Polizei wertet ihren Einsatz dennoch als gelungen. Der Pressebericht der Polizei Duisburg zum Spiel hier im Wortlaut:

Das Fußballspiel zwischen dem MSV Duisburg und den Gästen aus Dresden verlief aus polizeilicher Sicht ruhig. Insgesamt waren rund 13.000 Zuschauer im Stadion, darunter 1.500 Fans der Gastmannschaft. Vor Spielbeginn waren rund einhundert Fans aus Dresden durch ein Tor in den Oberrang gelangt und von dort in Richtung der Duisburger gelaufen. Dabei ist ein Bengalo geworfen worden. Nach einer kurzen körperlichen Auseinandersetzung der beiden Fanlager, konnte die Polizei die Dresdener aufhalten. Sowohl die Gäste als auch die beteiligten Duisburger sind von den Einsatzkräften in ihre jeweiligen Blöcke begleitet worden. Ein Betrunkener verpasste das Spiel, weil er seinen Rausch im Polizeigewahrsam ausschlafen musste. Zwei Strafanzeigen wegen Beleidigung und eine Anzeige nach dem Sprengstoffgesetz (Bengalo werfen) sind geschrieben worden. Die Abfahrt der Fans verlief störungsfrei. Lediglich am Bahnhof Schlenk gab es eine Auseinandersetzung mit rund zehn Beteiligten, die die Polizei schnell schlichten konnte.

 

st