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National

Dynamo-Fan muss für Fehlverhalten bezahlen

Autor: Kim Heeß Veröffentlicht: 04. Dezember 2014
Quelle: Imago

Die gegen Dynamo Dresden verhängte Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro für die Vorfälle in Duisburg wird einem Fan in Rechnung gestellt. Er hatte unter anderem versucht in den Fanblock vom MSV Duisburg zu gelangen.

Das Auswärtsspiel von Dynamo Dresden in Duisburg wird für einen Dresdner Fan im Nachhinein deutlich teurer. Einige Fans hatten während des Auswärtsspiels im Oktober versucht, über nebenliegende Tribünen in den Fanblock der Duisburger zu gelanden. Dabei wurde auch Pyrotechnik gezündet, die wenig später auf dem Spielfeld landete.

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Der DFB bestrafte unter anderem dieses Verhalten mit einem Bußgeld von 8000 Euro. Da die Sachsen die Summe nicht selbst bezahlen wollen, beschloss man, den Fan in Regress zu ziehen. „Das Schreiben mit der Aufforderung zur Zahlung des entstandenen Schadens wird der Person in den kommenden Tagen zugestellt“, heißt es auf der vereinseigenen Homepage.

Außerdem erhielt die Person ein dreijähriges Stadionverbot der SGD, wobei sich Dynamo zusätzlich um ein bundesweites Stadionverbot für den Täter bemüht. Der Verein kümmert sich fleißig um Fälle von Fehlverhalten während der eigenen Spiele. „In der Saison 2014/15 hat Dynamo bisher bereits 17 bundesweite Stadionverbote ausgesprochen. Sanktioniert wurden damit verschiedene Vergehen bei Heimspielen, wie das Zünden und Abbrennen von Pyrotechnik, Sachbeschädigung, Körperverletzung, das Werfen von Gegenständen und das Betreten des Stadioninnenraumes“, lässt die Stellungnahme weiterführend verlauten.

„In Abstimmung und mit Unterstützung aller Gremien werden wir wie angekündigt weiter konsequent Identitäten von Tätern feststellen und diese für ihre Taten in die Verantwortung nehmen. Sobald Personen durch die Polizei ermittelt wurden, die an den Vorfällen in Rostock beteiligt waren, werden wir auch gegen diese Täter in vollem Umfang Regressansprüche erheben. Diese Straftäter haben dem Verein und der großen Mehrheit der Dynamo-Fans ein weiteres Mal großen materiellen und ideellen Schaden zugefügt, was wir nicht hinnehmen werden“, erklärte Dynamos Geschäftsführer Robert Schäfer auf der Dynamo-Webseite.

kh