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National

MSV Duisburg reagiert auf Gewalt und Extremismus

Autor: peter Veröffentlicht: 12. März 2014
Quelle: imago

Der MSV Duisburg reagiert auf die wiederholten gewalttätigen und rassistischen Zwischenfälle der vergangenen Monate. Der Drittligist kündigte in einer Pressemitteilung Maßnahmen an, mit denen die Zebras „Gewalt und Extremismus effektiver bekämpfen können.“

Bereits jetzt gab der MSV an, dass er die Ordnungsdienste erneut geschult, den Dialog mit Fanvertretern intensiviert und Gespräche mit der Polizei beziehungsweise dem Staatsschutz geführt habe. Die Zusammenarbeit zwischen den Fanclubs und dem Fanprojekt Duisburg zum Thema „Für Integration, Respekt und Toleranz“ wird auch weiterhin fortgeführt, darüber sollen in Zukunft weitere gemeinsame Aktionen mit dem Fanprojekt Duisburg durchgeführt werden. Zusätzlich haben die Meidericher zwei weitere Kooperationen mit der mobilen Beratung gegen Rechtextremismus und dem Institut für Präventionsforschung und Sicherheitsmanagement ins Leben gerufen.

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In der Pressemitteilungen hat der MSV auch das Leitbild der „Zebras“ wurde nochmal einmal explizit definiert:

• Als Zebrafamilie, mit all unserer Vielfalt sind wir weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus bekannt.
• Wir halten zusammen, insbesondere in schweren Zeiten.
• Integration wird von uns gelebt. Respekt und Toleranz prägen unseren Umgang miteinander.

Der MSV betont deutlich, dass der Großteil seiner Fans ein einwandfreies Benehmen an den Tag lege. Es handele sich bei den Vorfällen lediglich um einen kleinen Teil der Anhänger, der negativ aufgefallen ist. Gleichzeitig weist der Verein jedoch ausdrücklich darauf hin, dass er die Probleme nicht alleine lösen kann und auf die Mithilfe möglichst vieler Fans hofft. „Wir sind auf Hilfe angewiesen. Wer extremistisches oder gewalttätiges Verhalten wahrnimmt, ist aufgefordert, seine Wahrnehmungen umgehend mitzuteilen. Nur so können wir Ermittlungen einleiten, die dann auch zu Sanktionen führen.“