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National

Duisburg: Hausdurchsuchungen und Stadionverbote

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 29. Januar 2015
Quelle: imago

Zehn Mitglieder der Duisburger Ultra-Gruppe PGDU haben nach den Zwischenfällen in Münster ein Stadionverbot gegen sich ausgesprochen bekommen. Außerdem durchsuchte die Polizei die Privatwohnungen einiger Mitglieder der „Proud Generation Duisburg“.

Wegen des Abbrennens von Pyrotechnik beim Spiel gegen Preußen hat die Polizei am heutigen frühen Morgen Privatwohnungen und den Treffpunkt der Gruppe durchsucht. Dabei wurden laut Polizei-Information unter anderem auch illegale Pyrotechnik gefunden und beschlagnahmt. Die Behörden stellten des weiteren Datenträger sicher, auf denen sich Videos der Verdächtigen befinden sollen.

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Nach den Geschehnissen beim Auswärtsspiel gegen Preußen, bei denen auch eine Kamera beschädigt wurde, sind Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet worden.

Der MSV Duisburg begrüßte den Polizei-Einsatz. Zuletzt hatte der Verein aus dem westlichen Ruhrgebiet angekündigt, die gegen ihn ausgesprochene Geldstrafe auf die verantwortlichen Anhänger abwälzen zu wollen. Nach Informationen von derwesten.de wurden zudem zehn Stadionverbote ausgesprochen.

moG