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National

Droht dem Dino doch das Ende?

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 10. Juni 2015
Quelle: imago

Obwohl der Hamburger SV erneut denkbar knapp die Klasse halten konnte, stehen die legendäre Uhr ebenso wie das Maskottchen auf dem Prüfstand.

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Wie der Marketing-Vorstand des HSV, Joachim Hilke, dem Hamburger Abendblatt mitgeteilt hat, sollen die beiden Symbole überdacht werden. Die Betonung dieses Bezugs zur Vergangenheit wird bei einigen Verantwortlichen sehr kritisch beurteilt. Beim HSV fürchtet man, dass die Neu-Entwicklungen und Reformen immer wieder von der Vergangenheit „überlagert“ werden könne.

„Die Stadionuhr und der Dino sind zwei Punkte, über die wir zügig nachdenken müssen.“, so Hilke im Interview. Dazu kommt, dass der Vertrag mit dem Sponsor „Eterna“ für die Stadionuhr in diesem Sommer abläuft. „Die Uhr muss nicht zwingend dort weiter hängen, aber final haben wir das noch nicht entschieden.“

Auch dem Dino Hermann drohen Veränderungen. Man überlege, das Profil seiner Maskottchenrolle zu schärfen. In Hamburg, dessen Stadion ab kommender Saison wieder Volksparkstadion heißen soll, bemüht man sich angesichts der sportlichen Bedrohung um eine Balance zwischen Veränderung und Tradition: „Wir werden uns immer zu unseren Symbolen bekennen, darin liegt ja auch ein gewaltiger Wert, auf den jeder Fan stolz sein kann. Aber gleichzeitig müssen wir auch dokumentieren, dass wir eine zukunftsgerichtete Politik betreiben“.