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National

Diskutieren mit Gerald Asamoah und Horst Heldt

Autor: Robin Schwitzer Veröffentlicht: 21. November 2014
Quelle: imago

Am kommenden Donnerstag findet im Rahmen der Sonderausstellung „Tatort Stadion 2“ eine Diskussionsrunde statt. In der VELTINS-Arena werden zum Thema „Auf Schalke sind alle gleich! – Realität oder Wunschdenken?“  unter anderem Teilnehmer wie Gerald Asamoah oder Horst Heldt sprechen.

Schalke 04 unterstützte in diesem Jahr eine jüdische Gemeinde deren Fensterscheiben aus antisemitischen Gründen eingeworfen wurden. Die Fanszene von Königsblau gab zudem ein klares Zeichen gegen die „HoGeSa“-Demonstrationen ab. Der Verein selbst hat jegliche Symbole von“HoGeSa“ durch eine Änderung der Stadionordnung im Stadion verboten. Seit 1992 macht sich die Schalker-Faninitiative gegen Diskriminierung stark. „Überhaupt versteht sich der FC Schalke 04 als Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Nationalitäten“, heißt in einer Mitteilung auf der Schalker Homepage.

„Sind wir alle gleich, oder gibt es Diskriminierung auch in unserer Kurve? Ist es okay, „Schwuler BVB“ zu rufen? Ist „Jude“ ein Schimpfwort? Ist ein Leitbild ausreichend, oder muss der Verein Schalke 04 mehr tun? Politik beim Fußball, muss das überhaupt sein?“

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Diese und weitere Fragen sollen in der Gesprächsrunde unter anderem von Gerald Asamoah, Horst Heldt, Sven Schneider (Schalker Faninitiative) oder Michael Voit (Andersrum auf Schalke) diskutiert werden. Weitere Gäste sind Judith Neuwald-Tasbach von der jüdische Gemeinde Gelsenkirchen und Manfred Beck (Stadt Gelsenkirchen). Moderiert wird die Veranstaltung von Dirk Oberschulte-Beckmann.

Die Podiumsdiskussion beginnt um 19.04 Uhr und findet im Hospitality-Bereich TIBULSKY in der VELTINS-Arena statt. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Im Anschluss an die Veranstaltung findet noch eine Diskussionsrunde mit allen Teilnehmern statt. Anmeldungen sind nicht nötig, der Eintritt ist frei.

 

rs