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Hintergründe

Die skurrilsten Fußball-Wetten der letzten 5 Jahre

Autor: Sören Stephan Veröffentlicht: 30. Januar 2015

Fußball ist in vielen Länder der Sport, dem die meiste Beachtung geschenkt wird. Die verrücktesten Geschichten werden dabei allerdings nicht ausnahmslos auf dem Platz geschrieben. Von Zeit zu Zeit wird eine mehr oder minder spektakuläre Szene auf dem Rasen, eine Randnotiz im Laufe eines Spiels oder ein bestimmtes Endergebnis erst durch eine Fußball-Wette wirklich kurios. Im Folgenden haben wir einige dieser Wetten für euch zusammengestellt.

Die Beißattacke von Luis Suarez beim WM-Spiel zwischen Uruguay und Italien steht beispielhaft für die außergewöhnlichen Wetten, die manch ein Buchmacher anbietet. Nach der Aktion machte im Internet schnell das Foto eines norwegischen Wettscheins die Runde. Offenbar hatte ein risikofreudiger Wett-Freund darauf gesetzt, dass Suarez gegen Italien wieder zuschlagen oder besser zubeißen würde.

Die Wette auf den Suarez-Biss blieb nicht die einzige außergewöhnliche Wette der letzten WM. Unter anderem konnte man darauf setzen, dass weibliche Fans sich während eines Spiels nackt auf den Tribünen präsentieren.

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Nicht minder skurril war die Wette von Peter Edwards, der schon früh das Talent seines Enkels Harry Wilson erkannte. Vor rund 15 Jahren, als sein Enkel gerade einmal zwei Jahre alt war, wettete er 50 Pfund, dass dieser einmal in der Nationalmannschaft von Wales spielen würde. Die Quote betrug 1:2.500. Vor einem Jahr wurde Harry Wilson bei einem Spiel der Waliser eingewechselt, sein Opa gewann umgerechnet 148.000 Euro und kündigte daraufhin seinen Job. „Nicht schlecht für eine bescheuerte Wette, oder?“, wurde Wilson in britischen Medien zitiert. Da kann man ihm nur Recht geben.

Besonders bitter war die Niederlage des FC Arsenal gegen Manchester United in der Saison 2013/14 für einen Arsenal-Fan aus Uganda. Der glühende Gunners-Anhänger Henry Dhabasani setzte sein Haus auf einen Arsenal-Sieg im Spitzenspiel. Zu seinem Unglück endete das Spiel 1:0 für Manchester und machte somit ihn und seine Familie obdachlos.

Bei der WM 2010 konnte man darauf wetten, dass ein englischer Spieler auf dem Platz in Tränen ausbricht. Angelehnt war dieser Wette an die Szene des weinenden Paul Gascoigne nach der Halbfinal-Niederlage Englands gegen Deutschland bei der WM 1990.

Ebenfalls bei der WM 2010 wurde eine Wette mit der Quote 1:2.000 angeboten, bei der sogar fraglich ist, ob die Quote nicht noch höher hätte ausfallen müssen. Um die Wette zu gewinnen, hätte Deutschland Italien im Finale schlagen und der Papst daraufhin auf dem Petersplatz „We are the Champions“ anstimmen müssen.

Auch für die aktuelle Bundesliga-Saison werden noch Wetten angeboten, bei denen ein Gewinn recht unwahrscheinlich zu sein scheint. Zum Beispiel steht die Quote für die Meisterschaft des SC Freiburg bei circa 1:7.500. Das wäre eine wirklich beachtliche Aufholjagd.

Sollte nun jemand auf den Geschmack gekommen sein und auch einmal sein Glück versuchen wollen, dann kann er dies bei diesem deutschen Wettanbieter tun. Unsere österreichischen und Schweizer Leser verweisen wir auf diese Seite.

st