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DFL: „Wir würden niemals in Erwägung ziehen Bundesliga-Spiele Übersee austragen zu lassen“

Autor: Sören Stephan Veröffentlicht: 10. Oktober 2014
Quelle: imago

Im Gegensatz zu aktuellen Entwicklungen in England gibt es für deutsche Fußballfans zunächst eine Entwarnung. Der Geschäftsführer der DFL, Christian Seifert, gab gegenüber der englischen Zeitung „The Guardian“ bekannt, dass es in der Bundesliga niemals ein „35. Spiel“ in Übersee geben werde.

Während manche deutsche Clubs immer neue Märkte in Übersee zu erschließen versuchen, gibt es für die deutschen Fußballfans zunächst eine Entwarnung. Bezüglich eines „35.Spiels“, das im Ausland ausgetragen werden soll und somit ein Pendant zu den Bestrebungen in England wäre, soll es keine vergleichbaren Bemühungen der DFL geben.

Seifert sagte gegenüber „The Guardian“, dass Übersee-Spiele für die Bundesliga undenkbar sind, da die Fans verprellt werden würden. Das „35. Spiel“ würde laut Seifert auch nicht in das Konzept für den deutschen Fußball passen, da es gegen die Art und Weise, wie Fans behandelt werden sollen, verstoßen würde. „Vielleicht wäre es aus finanziellen Gründen eine gute Idee aber man muss auch an die Fans denken, die zu allen 34 Spielen bei Wind und Wetter fahren. Dann kommt es zum entscheidenden Relegationsspiel, zu dem sie nicht fahren können, weil es in Thailand stattfindet – Das würde so nicht für die Bundesliga funktionieren.“

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Obwohl etwaige Übersee-Pläne für Bundesliga-Spiele in Deutschland kein Thema zu sein scheinen, unterstützt die DFL die Auslandsvermarktung von Bundesligisten. Zudem zieht es immer mehr europäische Clubs ins Ausland. Es sei nur einmal an die Bayern Promo-Tour in die USA vor einigen Wochen oder das Supercup Spiel zwischen Juve und Neapel zu denken, dass im Dezember in Qatar ausgetragen wird.

 

st