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National

DFL positioniert sich gegenüber „HoGeSa“

Autor: Robin Schwitzer Veröffentlicht: 28. Oktober 2014
Quelle: imago

Auch die DFL hat sich nach der Hooligan-Demo in Köln am vergangenen Sonntag zur Gruppierung „Hooligans gegen Salafisten“ positioniert. Geschäftsführer Andreas Rettig erkennt in der Bewegung „keine Fußball-Demo sondern eine rechtsgerichtete politische Veranstaltung.“

In einer offiziellen Pressemitteilung hat die Deutsche Fußball Liga die aktuellen Geschehnisse als „erschreckend“ bezeichnet. Rettig weiter: „Sowohl die Krawalle in Köln als auch das jüngste Abschneiden rechtsorientierter Parteien bei Wahlen sind ein Alarmsignal. Wir brauchen einen Schulterschluss aller positiven gesellschaftlichen Kräfte. Dazu gehört unter anderem auch ein klares Bekenntnis zum Rechtsstaat und Respekt für diejenigen, die für Recht und Ordnung sorgen“.

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Weiterhin führt Rettig aus: „Es steht außer Frage, dass sich der Profi-Fußball bei der Bewältigung dieser gesellschaftlichen Probleme einbringt.“

Zugleich lobt Rettig die Zusammenarbeit mit den Verbänden und Vereinen in Deutschland, die die Ausbreitung rechtsextremen Gedankenguts  weiterhin präventiv bekämpfen wollen. „Gerade im Bereich der Prävention und Aufklärung mit Blick auf rechtsextremistisches Gedankengut sind Vereine und Verbände gemeinsam mit Fan-Organisationen seit Jahren engagiert. „Es geht vor allem darum, Jugendlichen Orientierungshilfen zu geben, damit sie als Nachwuchs für die rechte Szene gar nicht erst in Frage kommen“, lautet es in der Erklärung.

kh