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National

DFB verhängt Geldstrafe gegen Darmstadt

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 14. Juni 2016
Quelle: imago

Das Sportgericht des DFB hat den SV Darmstadt 98 wegen wegen dreier Fälle eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro belegt.

Grund dafür sind vor allem Vorkommnisse beim Hessenderby gegen Eintracht Frankfurt am 30. April 2016. Aus Protest gegen den Ausschluss der Gästefans aus Frankfurt hatten Darmstädter Anhänger sowohl vor der Haupttribüne als auch vor der Gegengerade ein Banner mit der Aufschrift „Alles aus Frankfurt ist scheiße!“ angebracht. Darauf waren die durchgestrichenen Logos der Eintracht und des ebenfalls in Frankfurt ansässigen DFB abgebildet.

Darüber hinaus wurden während der ersten Halbzeit zudem mehrmals gefüllte Bierbecher aus dem Darmstädter Zuschauerblock in den Innenraum geworfen, in der zweiten Halbzeit dann in Richtung von Frankfurter Zuschauern, die auch verbal angegangen wurden. Zusätzlich bestraft wird der Verein dafür, dass Fans kurz vor Anpfiff des letzten Saisonspiels gegen Borussia Mönchengladbach am 14. Mai 2016 im Darmstädter Zuschauerblock drei Rauchbomben zündeten.

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Darüber hinaus wurden auch die Zweitligisten VfL Bochum und Union Berlin vom DFB-Sportgericht zu Geldstrafen in Höhe von 12.000 beziehungsweise 6.000 Euro verurteilt.

In der 16. und in der 79. Spielminute des Zweitligaspiels bei RB Leipzig am 19. Februar 2016 zündeten Union-Fans im Gästeblock insgesamt drei Böller. Zudem brannten kurz vor Beginn der zweiten Halbzeit des Zweitligaspiels beim FC St. Pauli am 1. April 2016 im Berliner Zuschauerblock rote Rauchkörper.

Beim VfL Bochum bestraft das Sportgericht insgesamt drei Vorfälle: Zu Beginn der zweiten Halbzeit des Zweitligaspiels beim 1. FC Kaiserslautern am 14. März 2016 zündeten VfL-Fans im Gästeblock zahlreiche Bengalische Feuer. Zudem wurden in der 90. Minute des Zweitligaspiels gegen die SpVgg Greuther Fürth am 20. März 2016 Gegenstände auf das Spielfeld geworfen. Im dritten Fall musste das Zweitligaspiel gegen Eintracht Braunschweig am 8. Mai 2016 in der 85. Minute für etwa eine Minute unterbrochen werden, weil ein Bochumer Zuschauer auf das Spielfeld gerannt war.

Die Vereine haben den jeweiligen Urteilen bereits zugestimmt sie sind damit rechtskräftig.