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National

DFB senkt Geldstrafe von 20.000 auf 15.000 Euro

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 20. April 2015
Quelle: imago

Drittligist Rot-Weiß Erfurt hat in der Berufungsverhandlung über die Strafe für die Pyroshow anlässlich der Verabschiedung vom Steigerwaldstadion einen Teilerfolg erwirkt. Wie der Verein nun mitteilte, hat der DFB die Geldstrafe von ursprünglich 20.000 Euro auf 15.000 Euro reduziert.

Ob RWE gegen dieses Urteil zivilrechtlich klagen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Erfurts Präsident Rolf Rombach meinte: „Das ist sicher kein Grund in Jubel auszubrechen, aber immerhin ein Teilerfolg. Wir werden über die weitere Vorgehensweise beraten, wenn die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt“.

 

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Rot-Weiß Erfurt hatte damit argumentiert, dass die Verabschiedungs-Zeremonie, bei der massiv Pyrotechnik gezündet worden war, zuvor als separate Veranstaltung angemeldet worden sei und nicht unter DFB-Strafrecht falle. Die Funktionäre in Frankfurt beharren dagegen auf der Aussage, dass sie den Verein zuvor ausdrücklich auf eine mögliche Strafe hingewiesen hätten.

Ultras des Vereins hatten als Reaktion auf das Urteil eine viel beachtete Spendenaktion ins Leben gerufen, die immerhin 10.268,28 Euro in die Vereinskasse gespült hat. Effektiv würde den Verein die Strafe nun also weniger als 5.000 Euro kosten. Für jemanden, der sich im Recht fühlt, freilich noch immer äußerst schmerzhaft.