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National

DFB reduziert Strafe für Auer „Nazi“-Banner gegen Mateschitz

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 04. Mai 2015
Quelle: imago

Das DFB-Sportgericht, der DFB-Kontrollausschuss und Erzgebirge Aue haben gemeinsam eine Reduzierung der Strafe für das „Nazi-Banner“ gegen Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz ausgehandelt. Der Zweitligist muss zwar noch immer 35.000 Euro zahlen, allerdings nur noch 25.000 davon an den DFB überweisen.

Weitere 10.000 Euro dürfen die Erzgebirgler in ein Fanprojekt gegen Gewalt und Extremismus investieren. Bis Ende Juli muss der Verein angeben, wohin das Geld geht und anschließend bis Ende der kommenden Saison nachweisen, dass das Geld tatsächlich geflossen ist.

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Bestehen bleibt dagegen der teilweise Ausschluss der Öffentlichkeit für ein Auer Meisterschaftsheimspiel, ausgesetzt zur Bewährung für die Dauer von zwölf Monaten. Dieser Teil des ursprünglichen Einzelrichterurteils wurde nicht geändert. Das Urteil ist in seiner jetzigen Form rechtskräftig.

Auer Fans hatten beim Heimspiel gegen RB Leipzig Anfang Februar unter anderem RB-Leipzig-Sponsor Dietrich Mateschitz auf einem Banner mit einem Nazi-Vergleich beleidigt und Spieler der „Roten Bullen“ mit Schneebällen beworfen.

Eine Übersicht aller in der laufenden Saison verhängten DFB-Strafen findet ihr hier.