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National

DFB diskutiert über Änderung der Aufstiegsregelung

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 14. September 2017
Quelle: imago

Nach jahrelangem Fanprotest gegen die Aufstiegsregelung von der Regionalliga in die 3. Liga zeigt sich der DFB jetzt gesprächsbereit. Modelle mit drei oder fünf festen Aufsteigern sind im Gespräch.

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Wie der MDR berichtet, wurden auf einer DFB-Konferenz am vergangenen Montag mehrere Modelle vom Spielausschuss vorgestellt und diskutiert. Auch DFB-Präsident Präsident Reinhard Grindel soll dabei gewesen sein. Ein besonderer Befürworter der Aktion ist der sächsische Verbandspräsident und Mitglied des DFB-Vorstands Hermann Winkler. Er hatte sich für eine Reform ausgesprochen, „weil es ein Unding ist, dass seit Jahren Qualifikationsspiele am Ende einer langen Saison über den Erfolg oder Misserfolg entscheiden.“

Die einfachste Möglichkeit, also der garantierte Aufstieg aller Meister bei Beibehaltung der Ligenstruktur möchte der DFB nicht. Fünf Absteiger würden sich negativ auf die Planungssicherheit der Vereine auswirken. Für diese Variante wurde aber über eine Aufstockung der 3. Liga auf 22 Teams diskutiert. Eine andere Möglichkeit sieht drei feste Aufsteiger und eine Relegationsrunde vor. Dabei werden die Ligen mit festem Aufsteiger bereits fünf Jahre im voraus und im fairen Wechsel festgelegt. Die übrigen zwei Meister spielen Relegation. Alle aktuell zur Debatte stehenden Modelle sehen außerdem die Beibehaltung von fünf Regionalligen vor und sollen bereits zur Saison 2018/19 greifen. Eine diesbezügliche Änderung müsste durch den DFB-Bundestag genehmigt werden und würde länger dauern.