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National

DFB bestraft Jubiläums-Pyro der Fortuna Eagles

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 15. Dezember 2016
Quelle: Fortuna Eagles

Das Sportgericht des DFB hat den Drittligisten Fortuna Köln wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 1500 Euro belegt. Der Klub kündigt Konsequenzen an. 

Während des Drittligaspiels beim SC Paderborn am 26. November 2016 hatten die Fortuna Eagles, Deutschlands älteste Ultragruppe, ihren 30. Geburtstag mit etwas Pyrotechnik gefeiert. Dem Verein selbst ist nach der Geldstrafe jedoch nicht nach Feiern zumute: Sollten die Pyrozünder identifiziert werden, will der Klub diese in Regress nehmen.

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Darüber hinaus will der Verein bis auf Weiteres nicht auf Fan-Wünsche, die mit finanziellen Belastungen verbunden sind, eingehen. Weil sich von dieser Ankündigung offenbar auch viele Fortuna-Fans angesprochen fühlte, die mit der Aktion nichts zu tun hatten, schob Fortuna Köln etwas später in einer weiteren Stellungnahme nach: „Der Fortuna Köln Spielbetriebsgesellschaft mbH ist bewusst, dass es sich bei denjenigen, die in Paderborn gezündelt haben, nur um einen Teil der Fortuna-Fans handelt.“

Die Verantwortlichen empfinden es dennoch als „bedauerlich, dass eine zugegeben unglückliche Formulierung deutlich mehr Aufmerksamkeit erfährt, als die eigentliche Problematik der Pyrotechnik.“ Auch die Tatsache, dass sich bislang niemand mit Hinweisen an den Klub gewand habe, enttäuscht den Verein: „Ein Mass an Schuldbewusstsein der Verantwortlichen für den Vorfall ist so nicht zu erkennen. So bleiben die Kosten für die Pyrotechnik in Paderborn wieder an der GmbH hängen.“