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National

DFB bestraft FCM mit personalisierten Tickets

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 18. Juli 2017
Quelle: imago

Wegen Vorkommnissen bei den Auswärtsspielen in Duisburg und Aalen hat das DFB-Sportgericht den 1. FC Magdeburg zu einer Geldstrafe und mehreren Auflagen verurteilt. 

So muss der Verein eine Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro zahlen. Bis zu 4.000 Euro davon kann der FCM für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden , was dem DFB bis zum 31. Dezember 2017 nachzuweisen wäre.

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Zudem darf der Verein Eintrittskarten zu Auswärtsspielen der neuen Drittliga-Saison 2017/2018 in der Regel nur online, personalisiert und an Vereinsmitglieder verkaufen. In begründeten Ausnahmefällen darf mit Zustimmung des DFB davon abgewichen werden.

Weiterhin muss der Verein bei Auswärtsspielen der Saison 2017/2018 mindestens sechs eigene Ordner und darüber hinaus mindestens zwei Fanbetreuer einsetzen. Zudem müssen Magdeburger Anhänger in der neuen Drittliga-Runde Choreografien für Auswärtsspiele mindestens fünf Werktage vor Anpfiff schriftlich beim 1. FC Magdeburg anmelden.

Folgende Vorkommnisse ahndete das Sportgericht: Vor Beginn des Drittligaspiels beim MSV Duisburg am 24. Februar 2017 kam es zu Problemen mit Magdeburger Zuschauern im Einlassbereich des Stadions. Während der Partie kam es zum massiven Abbrennen von Pyrotechnik im Gästebereich. Während der letzten Auswärtspartie der vergangenen Saison beim VfR Aalen am 13. Mai 2017 wurde in der zweiten Halbzeit Pyrotechnik abgebrannt, es kam zu einer Spielunterbrechung.