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National

DFB bestraft Bayern München für Pyroshow

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 28. Juni 2016
Quelle: imago

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten FC Bayern München wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro belegt. Auch der Karlsruher SC und der Chemnitzer FC werden zur Kasse gebeten. 

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Das Bundesligaspiel zwischen Hertha BSC und dem FC Bayern München am 23. April 2016 konnte erst mit eineinhalb minütiger Verspätung angepfiffen werden, weil kurz zuvor im Münchner Zuschauerblock vermehrt Pyrotechnik abgebrannt wurde, was eine erhebliche Rauchentwicklung zur Folge hatte. Darüber hinaus kam es nach Schlusspfiff im Bereich des „Südtores“ zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Bayern-Fans sowie Polizei- und Ordnungskräften, als Polizisten die Personalien einiger Fans aufnehmen wollten. Münchner Ultras kritisierten daraufhin das Verhalten der Polizei heftig und bezeichneten die eingesetzten Beamten als „Hooligan-Haufen“.

Darüber hinaus verurteilte das DFB-Sportgericht auch den Karlsruher SC sowie den Chemnitzer FC wegen des Zündens von Pyrotechnik zu Geldstrafen in Höhe von 10.000 beziehungsweise 9.000 Euro. Bis zu 4.000 Euro davon können die Chemnitzer für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Dezember 2016 nachzuweisen wäre. Die beiden Vereine haben ihren Urteilen bereits zugestimmt, sie sind damit rechtskräftig. Der FC Bayern München kann gegen die Entscheidung des Einzelrichters noch binnen 24 Stunden Einspruch einlegen.