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National

„Den Fußball hochleben lassen“

Autor: Johannes Holzapfel Veröffentlicht: 18. März 2015

Jens Todt und Markus Schupp, Sportdirektoren bei KSC und 1. FC Kaiserslautern, wenden sich mit einer gemeinsamen Mitteilung an Fans aus beiden Lagern. Beim Derby solle man sich auf „packende, spannende und mitreißende 90 Minuten freuen.“

Eine klare Abfuhr erteilen die Sportdirektoren aber Personen, die das Spiel als „Platz für Anfeindungen und Hasstiraden, für Gewalt und Pyrotechnik“ benutzen möchten. Ähnlich wie die Polizei will man durch die Unterstützung der Heim- und Auswärtsfans „den Fußball hochleben lassen.“

Nachfolgend der offene Brief:

Liebe Fans des KSC und des FCK,

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der 26. Spieltag bringt das von vielen mit Spannung erwartete Südwestderby: Am Sonntag trifft der Karlsruher SC auf den 1. FC Kaiserslautern. Und immer, wenn diese beiden Gründungsmitglieder der Bundesliga aufeinandertreffen, darf man sich auf packende, spannende und mitreißende 90 Minuten freuen.

Beide Teams wünschen sich, dass dies auch jetzt wieder der Fall ist. Und wir wünschen uns, dass bei dieser Partie ausschließlich das Kräftemessen zwischen den beiden Mannschaften auf sportlicher Ebene im Vordergrund steht.

Wir wollen dies gemeinsam im Namen beider Vereine nachdrücklich zum Ausdruck bringen: Auch wenn die Emotionen auf und neben dem Platz hochkochen – in diesem Südwest-Derby ist kein Platz für Anfeindungen und Hasstiraden, für Gewalt und Pyrotechnik. Wer dieses Spiel dafür zum Anlass nimmt, versteht den Fußball und seine Faszination falsch.

Deshalb noch einmal die ausdrückliche Bitte und Aufforderung an alle KSC und FCK-Fans: Unterstützt Eure Farben und feuert Eure Mannschaft an. Sorgt mit dafür, dass alle Fans gemeinsam den Fußball hochleben lassen – und nichts anderes.

Lasst uns so gemeinsam dafür sorgen, dass dieses Südwestderby mit seiner großen Tradition ein weiteres, schönes Kapitel des Fußballs wird und zeigt, was echte Fußballfans an unserem Sport so fasziniert.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Euer Jens Todt                 Euer Markus Schupp