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National

Cottbus kündigt Konsequenzen an

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 02. Mai 2017
Quelle: imago

Nach den Vorfällen beim Derby in Babelsberg meldet sich nun das Präsidium des FC Energie Cottbus zu Wort und kündigt Konsequenzen an. 

„Wir distanzieren uns ganz klar von diesen Straftätern und Störern. Das sind keine Anhänger unseres Vereins und wir haben keinen von ihnen darum gebeten unsere Spiele zu besuchen. Im Gegenteil, wir wollen sie nicht“, heißt es in der Erklärung des Präsidiums.

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Für die Vorfälle verantwortlich seien demnach „Personen, die sowohl der losen als auch organisierten rechtsextremen Klientel zuzuordnen sind.“ Dabei soll es sich um Mitglieder der in Cottbus mit einem Erscheinungsverbot belegten Gruppierungen „Inferno Cottbus“ und „Unbequeme Jugend“ sowie „eine nicht unwesentliche Anzahl von Personen“ der rechten „New Society“ Chemnitz handeln.

In Zusammenarbeit mit dem SV Babelsberg sowie der Polizei will der Verein nun die Täter ermitteln und anschließend sanktionieren. Als mögliche Maßnahmen nennt der Klub lebenslange Hausverbote sowie bundesweite Stadionverbote. Zudem sollen mögliche Strafen des Verbands an die verantwortlichen Personen weitergegeben werden.

Während des Derbys in Babelsberg hatten Fans des FC Energie Cottbus den Platz gestürmt und Pyrotechnik in den Heimblock geworfen. Zudem wurde mehrfach der Hitlergruß gezeigt.