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National

Club Nr.12 mit offenem Brief an SPD Bayern

Autor: Johannes Holzapfel Veröffentlicht: 19. August 2014
Quelle: imago

Nach dem Amateurderby zwischen Bayern München II und 1860 München II reagiert die Stadtratsfraktion der SPD mit einem Antrag für ein neues Sicherheitskonzept. Man will gegen die „zunehmende Gewaltbereitschaft einer kleinen Minderheit von Fußball-Hooligans“ vorgehen. Der Club Nr. 12 reagiert mit einem offenen Brief.

Alexander Reissl und Ulrike Boesser, beide sind SPD-Stadtratsmitglieder, stellen den Antrag und hoffen damit, die Ausschreitungen die „andere Menschen wie Händler und Besucher des Viktualienmarktes, Polizeibeamte oder andere unmittelbar gefährden“ verhindern zu können. Im Antrag wird festgehalten, dass beide Münchner Fußballvereine und auch die Fanprojekte in diese Arbeit zusammen mit der Polizei und der Stadtverwaltung eingebunden werden sollen.

Der Club Nr. 12 reagiert auf diesen Antrag mit einem offenen Brief an Reissl und Boesser. In diesem werden beide Antragssteller zu einer Podiumsdiskussion am 13. Oktober eingeladen, um über die Erfahrungen am Viktualienmarkt zu sprechen. Der Münchner Polizeipräsident und der SPD-Kollege Christian Müller sind bereits eingeladen.

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Auch wenn der Club Nr. 12 die Vorwürfe sehr ernst nimmt, erhofft er sich doch eine Präzisierung der Vorfälle zu erhalten. Der Bericht über „Hooligans“, „marodierende Fußballfans“ und „Ausschreitungen am Viktualienmarkt“ überrascht die Verfasser des offenen Briefes sehr, denn „trotz zahlreicher Augenzeugenberichte“ liegen Club Nr. 12 keinerlei Kenntnisse vor, „die eine derartige Wortwahl rechtfertigen würde(n).“

 

jh