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Club Nr. 12 erklärt Choreo-Verbot

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 14. April 2017
Quelle: imago

Kurz vor dem Champions-League-Spiel gegen Real Madrid musste der Club Nr. 12 eine gepante Choreografie absagen. Nun äußert sich der Dachverband der aktiven Bayern-Fans zu den Gründen des Verbots. 

Demnach habe die Vereinsführung des FC Bayern dem Club Nr. 12 bei Stadionöffnung mitgeteilt, dass die seit Wochen geplante und bereits fertig vorbereitete Choreografie aus brandschutztechnischen Gründen nicht durchgeführt werden dürfe. Offenbar gab es einen kleinen Unterschied zwischen der ursprünglichen Planung und der tatsächlich angedachten Durchführung der Aktion.

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Konkret ging es dabei um Teile von Treppen, die während der Choreo von einer Blockfahne überdeckt gewesen wären. „Dies war für den zuständigen Brandschutzbeauftragten nicht akzeptabel“, so der Club Nr. 12. Wie es zu dieser Abweichung vom ursprünglichen Plan kam, will die Organisation nun intern aufarbeiten.

Kritik üben die Fans an der offenbar teilweise recht unterschiedlichen Auslegung von Brandschutzvorgaben. „Was beim einen Spiel noch kein Problem darstellt, wird beim nächsten schon als hohes Sicherheitsrisiko eingestuft. Inzwischen wird aus jedem einzelnen Stück Folie, das für zwei Minuten hochgehalten wird, ein sicherheitsrelevantes Politikum gemacht.“

Der Club Nr. 12 betont zudem, dass weder die UEFA noch der FC Bayern München das Verbot verantwortet hätten. „Im Gegenteil, hat der Verein wie auch wir vor Ort, lange mit der Brandschutzdirektion gesprochen, um eine Lösung zu finden. Leider vergebens.“ Damit es auch zukünftig Choreografien in der Südkurve München geben kann, will der Club Nr. 12 mit allen beteiligten Personen und Institutionen nun lösungsorientierte Gespräche führen.

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