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National

CDU verurteilt „linksextremistische Drohungen und Gewaltaufrufe“

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 12. Dezember 2014
Quelle: Sludge G, via Flickr | CC BY 2.0

Die Diskussion um die Weihnachtsfeier der Jungen Union Brandenburg im Karl-Liebknecht-Stadion, der Heimspielstätte des SV Babelsberg ist um eine Posse reicher: Mittlerweile hat sich sogar die Generalsekretärin der CDU Brandenburg, Anja Heinrich, zu Wort gemeldet und warnt vor „linksextremistischen Drohungen und Gewaltaufrufen“. 

Weil die Nordkurve Babelsberg auf ihrer Facebook-Seite dazu aufrief, die Weihnachtsfeier der JU im „KarLi“ zum Desaster zu machen, sah sich nun sogar die Generalsekretärin der CDU Brandenburg dazu veranlasst, gegen die „Ultra-Fangruppe Nordkurve“ (sic!) zu poltern: Der Aufruf sei „ein Extrem an Intoleranz und Verachtung“, lässt sich Heinrich in einer Pressemitteilung der CDU Brandenburg zitieren.

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„Was nicht in das eigene linke Weltbild passt, wird von diesen Leuten bekämpft. Es ist der blanke Hohn, einerseits Respekt und Offenheit zu fordern und gleichzeitig zu einer ‚Saalschlacht’ bei der Weihnachtsfeier einer demokratischen Jugendorganisation aufzurufen“, so Heinrich weiter. Ausdrücklich bedanken wolle sich die Generalsekretärin hingegen beim Vorstand des SV Babelsberg 03, „der das Verhalten der Ultras nicht akzeptiert.“

Die Nordkurve Babelsberg spottet dagegen bei Facebook über die Reaktion der CDU:

Als Gründe für den Protest gegen die Feier führt die Nordkurve Babelsberg Positionen der JU bei Themen wie Flüchtlingspolitik oder der Gleichstellung homosexueller Menschen an. Diese seien unvereinbar mit dem Claim “Nulldrei gegen Homophobie” sowie dem Engagement des Vereins für Flüchtlinge.