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National

Bundesliga-Profis sprechen sich gegen Montagsspiele aus

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 09. Januar 2017
Quelle: imago

Traditionell führt der kicker in den Sommer- und Winterpausen der Fußball-Bundesliga eine Umfrage unter den Profis der 18 Vereine durch. Neben Gewinnern und Verlierern auf dem Feld geht es in der aktuellen Version (Montagsausgabe) dabei auch um fanrelevante Themen.

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So spricht sich mit 79 Prozent eine deutliche Mehrheit der Profis gegen Montagsspiele aus, wie sie der neue TV-Vertrag ab der kommenden Saison vorsieht. Fünf Partien sollen dann pro Spielzeit am Montag um 20:30 Uhr angepfiffen werden – obwohl die Fußballfans in Deutschland zahlreich gegen die Einführung protestiert hatten.

Die Spieler selbst gehen ihrer Arbeit nach wie vor am liebsten zum Kern-Termin am Samstag um 15:30 Uhr nach: Mehr als die Hälfte der Profis gab diese Anstoßzeit als ihre liebste an, gefolgt von den Abendspielen am Freitag (21 Prozent) und Samstag (13 Prozent). So gar nicht gefallen wollen den Befragten hingegen die Partien am Sonntag: Lediglich 1,7 Prozent (17:30 Uhr) beziehungsweise 0,8 Prozent (15:30) spielen am liebsten Sonntags.

Wohl kaum ein Thema beschäftigt die deutschen Anhänger in dieser Saison so sehr wie der Aufstieg von RB Leipzig. Ob Boykott oder Protest im Stadion – in irgendeiner Form arbeitete sich bisher jede Fanszene an dem Brauseklub ab. Die Profis sehen die Thematik hingegen deutlich entspannter. Zwei Drittel der 238 Spieler, die an der Umfrage teilgenommen haben, finden es gut, dass Leipzig in der Bundesliga spielt, 29,4 Prozent der Befragten sprechen sich dagegen aus.