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National

Boykott oder kein Boykott?

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 15. Juli 2014
Quelle: imago

Verschieden Fangruppen des Zweitligisten Eintracht Braunschweig haben angekündigt und dazu aufgerufen, das Auswärtsspiel bei Aufsteiger RB Leipzig am 13. September zu boykottieren. Auch wenn viele Gruppen die Stellungnahme unterzeichnet haben, besteht jedoch Klärungsbedarf.

Um die „kontroversen Meinungen“ abzustimmen und einen Plan für einen gemeinsamen Umgang mit den „Roten Bullen“ zu erarbeiten, aber auch um zu klären, ob ein Public Viewing im Braunschweiger Stadion möglich ist, hat der FanRat Braunschweig nun für den morgigen Mittwoch eine außerordentliche Sitzung des einberufen.

Nachfolgend die Einladung im Wortlaut:

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Möglicher Boykott des Spiels bei RB Leipzig

In der vergangenen Woche veröffentlichten diverse Fanclubs und Fangruppen unserer Eintracht eine Stellungnahme, in der sie zu einem Boykott des Spiels gegen Rasenballsport Leipzig am 13. September aufriefen. Sie forderten weiterhin, eine möglichst groß angelegte Alternativ-Veranstaltung in Form eines Public Viewings o.ä. am Spieltag anzubieten.

Als FanRat Braunschweig haben wir umgehend mit den Initiatoren Kontakt aufgenommen und auch alle im FanParlament assoziierten Fans und Gruppen zu der Thematik gehört. Es gab qualitativ gute, aber durchaus kontroverse Meinungen, so dass wir finden, dass dieses schwierige Thema einer außerordentlichen Sitzung des FanParlaments bedarf. Diese wird am kommenden Mittwoch, 16. Juli, um 19.30 Uhr im Buisnessbereich des Eintracht-Stadions stattfinden und offen für jedermann sein. Wir laden alle Fans dazu ein, das Thema “Red Bull und ein möglicher Boykott” zu diskutieren und Möglichkeiten zu erarbeiten, wie die Fanszene mit desem Spiel am besten umgehen kann.

Der Eintritt zu der Veranstaltung wird selbstverständlich kostenfrei sein, Robin Koppelmann wird moderieren. Auch Vertreter der Fanbetreuung werden vor Ort sein.