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National

Böllerwerfer soll 30.000 Euro zahlen

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 31. März 2014
Quelle: Dustin Liebenow via flickr | CC BY 4.0

Der 1. FC Köln hat Regressansprüche gegen den Mann geltend gemacht, der im Heimspiel gegen den SC Paderborn einen Böller vom Ober- in den Unterrang der Nordtribüne des RheinEnergieStadion geworfen hatte.

Durch den Böllerwurf waren sieben Zuschauer teilweise erheblich verletzt worden. Andere Stadionbesucher identifizierten den 40-Jährigen und übergaben ihn dem Ordnungsdienst. Ein Schreiben, in dem der Täter zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 30.000 Euro aufgefordert wird, ist Ende letzter Woche versandt worden.

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Das Sportgericht des DFB hatte den 1. FC Köln unter anderem wegen dieses Vorfalls zu einer Geldstrafe und dem möglichen Teilausschluss von Fans verurteilt. Es entspricht der Rechtsprechung deutscher Zivilgerichte, dass ein vom DFB-Sportgericht zur Zahlung einer Geldstrafe verurteilter Klub die überführten Täter in vollem Umfang auf Ersatz des ihm entstandenen Schadens in Anspruch nehmen kann. Dies hat der 1. FC Köln nun umgesetzt. Bereits im Februar hatte der FC  gegen den Täter zudem ein dreijähriges bundesweit wirksames Stadionverbot ausgesprochen.