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National

Blocksperre: Ultras Nürnberg wechseln erneut auf Gegengerade

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 16. Juli 2016
Quelle: imago

Nach einem Urteil des DFB-Sportgerichts muss der 1. FC Nürnberg im ersten Heimspiel der neuen Saison gegen den 1. FC Heidenheim die Blöcke 7, 9 und 11 schließen. Wie schon bei der letzten Blocksperre vor zwei Jahren wollen die dort beheimateten Fans auf die Gegengerade ausweichen – und sorgen damit womöglich dafür, dass der Verein das Geld für die ebenfalls verhängte Geldstrafe sofort wieder einnimmt.

Auf ihrem Ya-Basta-Blog rufen die Ultras Nürnberg die Fans aus den gesperrten Böcken dazu auf, sich für das Spiel gegen Heidenheim Karten für den Unterrang der Nordkurve zu besorgen. In den Blöcken 15a und 15b soll dort ein „alternatives Stimmungszentrum“ entstehen.

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Zudem schlagen die Ultras Dauerkartenbesitzern vor, darauf zu verzichten, sich den anteiligen Spielbetrag für die Partie auszahlen zu lassen. „In Anbetracht der offensichtlich angespannten Finanzsituation des 1.FC Nürnberg wäre das von jedem Dauerkarteninhaber ein feiner Zug“, so die Gruppe.

Gleichzeitig könnten die Fans durch den zusätzlichen Kauf von Tickets für die Gegengerade dafür sorgen, dass der Verein das Geld für die ebenfalls verhängte Geldstrafe in Höhe von 70.000 Euro (wovon 30.000 Euro für präventive Maßnahmen verwendet werden können) sofort wieder einnimmt.

Bereits bei der letzten Blocksperre vor zwei Jahren war die aktive Fanszene auf die Gegengerade gezogen. Damals war es anschließend zu Auseinandersetzungen mit Fans des 1. FC Kaiserslautern gekommen.