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National

Blau-Gelbe-Hilfe kritisiert Polizeikontrollen

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 18. Februar 2016
Quelle: imago

Vor dem Spiel von Eintracht Braunschweig gegen Arminia Bielefeld am vergangenen Sonntag kam es in der Nähe des Stadions zu einer Durchsuchung von etwa 40 Braunschweig-Fans. Die Blau-Gelbe-Hilfe kritisiert nun die Art und Weise, in der die Polizei diese Kontrollen durchführte. 

„Während der im Freien stattfindenden Einzelkontrollen mussten einige Eintracht-Fans sich nicht nur durchsuchen lassen, sondern auch ihre Jacken, Pullover und auch die Schuhe ausziehen und standen so teilweise mehrere Minuten geringfügig bekleidet in der Kälte und zusätzlich nur in Socken auf dem nassen Asphalt“, berichtet die Blau-Gelbe-Hilfe. Auf die Aufforderung, geeignete Flächen für die Durchsuchung zur Verfügung zu stellen, habe die Polizei nicht reagiert.

Die Kontrollen indes verliefen für die Polizei erfolglos: Nach Kenntnisstand der Fanhilfe wurden dabei keine gefährlichen oder illegalen Gegenstände gefunden. Fans, die keine Eintrittskarte für das Spiel besaßen, erhielten im Anschluss an die eineinhalbstündige Maßnahme ein Bereichsbetretungsverbot für das Stadionumfeld.

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„In Anbetracht dessen, dass die Polizei das Spiel gegen Arminia Bielefeld bereits im Vorfeld für ein Hochsicherheitsspiel erklärt hat, sollte man davon ausgehen können, dass sie solche Maßnahmen angemessen vorbereiten“, kritisiert die Blau-Gelbe-Hilfe.

Eintracht Braunschweig gegen Arminia BielefeldHeimspiel am 14.02.2016Vor dem Spiel am Sonntag wurden ca. 40…

Posted by Blau-Gelbe-Hilfe e.V. on Mittwoch, 17. Februar 2016