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National

Betretungsverbot für Sonderzug und Bahnhöfe

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 01. April 2014
Quelle: Dustin Liebenow via flickr | CC BY 4.0

Mit einer ungewöhnlich drastischen Maßnahme versucht die Polizei vor dem Auswärtsspiel des 1. FC Köln bei Union Berlin, möglichen Problemen vorzubeugen.

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Bereits im Vorfeld haben die Beamten gegen zahlreiche Kölner Fans Betretungsverbote ausgesprochen. So weit, so inzwischen einigermaßen üblich. In diesem Fall gilt das Betretungsverbot aber im Besonderen für die geplanten Sonderzüge von Köln in die Bundeshauptstadt. Ferner für den Kölner und Berliner Zielbahnhof sowie alle (!) Bahnhöfe dazwischen.

Besonders fragwürdig, dass das Betretungsverbot lediglich den Sonderzug betrifft, alle anderen Anreisewege sind bisher nicht betroffen. Das prangert jetzt auch die neue Kölner Fanhilfe „Kölscher Klüngel“ an. „Ein Sinn dieser repressiven Maßnahme ist nicht erkennbar. Daher rufen wir alle Betroffenen auf, im Rahmen des Anhörungsverfahrens Widerspruch gegen das Betretungsverbot einzureichen! Selbst wenn ihr keine Reise zu dem Spiel plant. Es reicht ein einfaches Schreiben. Ihr benötigt dazu keinen Anwalt! Die Vergangenheit zeigt, dass gute Chancen auf Erfolg bestehen“, erklärt die Fanhilfe auf ihrer Homepage. Betroffene können sich unter kontakt@koelsche-kluengel.net mit den Fanvertetern in Verbindung setzen.