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International

Beinahe Trainersensation bei Aston Villa

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 16. April 2015
Quelle: imago

Im Februar war Aston Villa FC auf der Suche nach einem neuen Trainer. Die Konkurrenz für den heutigen Trainer Tim Sherwood war dabei größer als gedacht.

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Als der Verein der Premiere-League im Februar auf Trainersuche war, nutzte laut GOAL ein sechsjähriger Junge aus Leamington Spa die Gelegenheit, um sich für den Trainerposten zu bewerben. In der Bewerbung an Vorstandschef Tom Fox versicherte der Junge: „Ich glaube, meine Kabinenansprachen wären sehr gut und meine Taktik exzellent“.

Wie seine Kontrahenten  aus der englischen Fußball-Liga hatte auch der Sechsjährige einen genauen Plan, wie er Aston Villa wieder in die Erfolgsspur führen kann: „Wir müssen die Tore verhindern, indem wir uns den Gegnern in den Weg stellen. Und wir müssen häufiger treffen, indem wir aufs Tor schießen“. Verlockend waren auch die Gehaltsforderungen des Kindes, welche für den Verein deutlich günstiger als die von Trainer Sherwood gewesen wären: „Alles, was ich dafür möchte, ist ein signiertes weinrotes Trikot, einen blauen Ball, eine WWE-Wrestling-Figur und ein paar Süßigkeiten.“ Als erfolgsbedingte Bonuszahlung wurde Aston ein wöchentlicher Schokoriegel vorgeschlagen. Falls er als Trainer erfolgreich sei, müsse der Fußballverein seiner Schule mitteilen, dass er nicht mehr zum Unterricht kommen kann, weil der Sechsjährige einen Job habe.

Die Bewerbung des Jungen aus Leamington Spa führte trotz der niedrigen Gehaltsvorstellung nicht zur Traineranstellung. Sherwood erwiderte jedoch das Schreiben seines Konkurrenten und versicherte ihm, dass er den Posten „auf dem letzten Meter“ verfehlt habe. Außerdem gratulierte er dem Sechsjährigen zu seinen Referenzen.