Anzeige

International

Basel: Gesuchte stellen sich der Staatsanwaltschaft

Autor: Johannes Holzapfel Veröffentlicht: 14. Juli 2014

Der Druck, den die Baselbieter Staatsanwaltschaft ausübt, wirkt. Nach dem Spiel zwischen FC Basel und dem FC Zürich vom 16. April gab es in Muttenz an einer Tram-Haltestelle gewalttätige Auseinandersetzungen. Ein 17-Jähriger wurde dabei schwer verletzt. Nun stellen sich die mutmaßlichen Täter.

Wie die Basler Zeitung berichtet, wird die Staatsanwaltschaft daher nun doch keine unverpixelten Bilder der Gesuchten online stellen. Während einer Auseinandersetzung in Muttenz, bei der vier Züricher von acht Baslern Hooligans angegriffen wurden, erhielt ein 17-Jähriger einen Schlag auf den Kopf. Selbst als er am Boden lag, traktierten die Basler ihn angeblich weiter. Die Staatsanwaltschaft hatte angedroht, dass sie Fotos von vier gewalttätigen Fans unverpixelt veröffentlichen werde, falls sie sich nicht bis zum 9. Juli melden. Da sich mittlerweile drei von den vier Verdächtigen gemeldet haben, erhielt die Staatsanwaltschaft nun aufgrund der Aussagen der Personen wichtige Informationen, sodass die Bilder nicht mehr online gestellt werden müssen. Zeugen der Vorfälle sollen sich aber weiterhin melden.

Anzeige

Es ist nicht das erste Mal, dass die Staatsanwaltschaft in Basel mit diesem Vorgehen gegen gewalttätige Fußballfans ermittelt und Druck ausübt. Auch bei dem Champions-League Spiel zwischen dem Schalke 04 und dem FC Basel kam es zu Ausschreitungen, wonach die Basler Staatsanwaltschaft damit drohte, unverpixelte Bilder der Gewalttäter zu veröffentlichen.

 

jh