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National

Ausschreitungen vor Rostock-Spiel: BVB will hart gegen eigene Ultras vorgehen

Autor: Robin Schwitzer Veröffentlicht: 28. Oktober 2014
Quelle: imago

Nach den Ausschreitungen bei dem Spiel der Dortmunder Amateure gegen Hansa Rostock kündigt der BVB ein hartes Vorgehen gegen alle beteiligten Personen an. Der Verein wird in Zusammenarbeit mit der Polizei die Geschehnisse analysieren und will mit Regressforderungen und Stadionverboten gegen die Täter vorgehen.

Der BVB schildert die Ereignisse wie folgt: „Vor dem Anstoß hatten sich ca. 300 BVB-Sympathisanten der Ultraszene widerrechtlich Zutritt zum Stadion Rote Erde verschafft, gut 60 unter ihnen provozierten im Anschluss vor dem Gästefanblock auf der Laufbahn und auf Teilen des Spielfeldes Rostock-Fans. Der BVB stoppte nach Rücksprache mit der Polizei aufgrund der nicht eindeutigen Lage den Stadioneinlass und ließ aus Sicherheitsgründen auch (Arbeits-)Bereiche der Haupttribüne sowie des Innenraumes vorübergehend räumen. Borussia Dortmund stellte unmittelbar Strafanzeige gegen die genannte Gruppe, die Polizei startete daraufhin mit einer Feststellung der Personalien im gesperrten BVB-Fanblock. All diese Maßnahmen in Gänze verzögerten den Anstoß des Drittliga-Duells um rund 90 Minuten. Glücklicherweise kam es zu keiner Zeit zu körperlichen Auseinandersetzungen.“

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Borussia Dortmund wird in Zusammenarbeit mit der Polizei nun die Ermittlungen aufnehmen und Bilder der Stadionkamera auswerten. So wolle man die Täter konkret identifizieren und mit Regressansprüchen und Stadionverboten gegen sie vorgehen.

„Borussia Dortmund entschuldigt sich bei allen Stadionbesuchern, die am Sonntag Opfer des verspäteten Anpfiffs der Drittliga-Partie des BVB II gegen den Gast aus Mecklenburg-Vorpommern wurden. Obendrein entschuldigt sich der BVB beim FC Hansa Rostock für die Unannehmlichkeiten während des Gastspiels in Dortmund. Des Weiteren hat der DFB in dieser Sache ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der BVB wird beim DFB fristgerecht Stellung beziehen und die Ermittlungen nach Kräften unterstützen“, heißt es weiter in der Mitteilung der Borussen.

 

rs