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National

Ausschreitungen nach Karlsruhe-Spiel: Hausdurchsuchungen bei FCK-Fans

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 29. Januar 2015

Wie die Kaiserslauterer Fanhilfe berichtet, ist es im Zuge der Ermittlungen zu den Ausschreitungen nach dem Zweitliga-Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC im vergangenen Oktober nun bei einigen Verdächtigen zu Hausdurchsuchungen gekommen.

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Die Rot-Weiße Hilfe rät daher allen Betroffenen, folgende Verhaltenstipps zu beherzigen:

– Höflich bleiben
– Beschluss zeigen lassen
– Anwalt oder Zeugen hinzuziehen
– Beamte dürfen nur Räume betreten, die den Beschuldigten betreffen
– Liste von beschlagnahmten Gegenständen aushändigen lassen
– Nichts unterschreiben
– Gedächtnisprotokoll anfertigen
– Nach der Durchsuchung die Rot-Weiße-Hilfe informieren

Im Herbst war es nach dem Spiel auf der Südtribüne vor zum Teil noch laufenden Fernsehkameras zu einer Auseinandersetzung zwischen etwa 100 Fans beider Klubs gekommen. Dabei sollen jeweils sechs Ordner und sechs Anhänger beider Lager verletzt worden sein. Erst gestern hatte das Polizeipräsidium Westpfalz eine härtere Gangart gegenüber gewaltbereiten Fußballfans angekündigt.